Bericht über das Bundeslager in Almke

Eine Zusammenfassung ohne Anspruch an Vollständigkeit

30. Juli bis 8. August 2026

Vom 30. Juli bis zum 8. August 2026 nahm wir mit unsererm Stamm, dem Stamm Söcking und den Scouts aus San Gianne, Malta, als internationale Begegnung am Bundeslager in Almke teil. Insgesamt waren dort rund 5.000 Pfadfinderinnen. Unsere Gruppe war in ein Teillager und in eine Kochgruppe eingebunden. Die Kochgruppe teilte sich eine Küche und übernahm gemeinsam die Zubereitung der Mahlzeiten. Das Bundeslager stand unter dem Motto „ungeschrieben – Geschichte wird, was du draus machst!“. Die Spielidee führte in eine Bibliothek, deren feste Regeln von einer neuen Generation von Bibliothekar*innen infrage gestellt wurden. Im Teillager wurde diese Handlung mit einem bayerischen Lokalkrimi verbunden. Dabei ging es um eine verschwundene Statue, zu deren Auffinden die Teilnehmer*innen Aufgaben lösen und Hinweise sammeln mussten.

Anreise und Anfang des Lagers

30. Juli 2026 – Anreise und Aufbau

Am 30. Juli reisten die Teilnehmer*innen mit dem Zug an. Die internationalen Teilnehmer*innen kamen mit dem Flugzeug, während die Materialfuhre mit dem Pkw transportiert wurde. Wegen Bahnverspätungen und starker Orkanböen verzögerte sich der Aufbau deutlich. Die Zelte und der Kochgruppenbereich konnten deshalb erst später als geplant eingerichtet werden. Die für diesen Tag vorgesehenen Kennenlernspiele mussten verschoben werden. Nach und nach wurden die Zelte aufgebaut und bezogen. Am Ende des Tages war der Lagerplatz soweit vorbereitet, dass das Programm am nächsten Tag beginnen konnte.

31. Juli 2026 – Kennenlernen

Am 31. Juli wurden die Kennenlernspiele nachgeholt. Die Teilnehmer*innen konnten sich dabei untereinander vorstellen und erste Kontakte knüpfen. Für die internationale Gruppe war dies außerdem eine Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Neben den Spielen stand die Orientierung auf dem Lagerplatz im Vordergrund. Die Teilnehmer*innen lernten die Kochgruppe und das Teillager besser kennen. Nach dem verzögerten Aufbau kehrte damit ein geregelter Ablauf ein. Der Tag diente vor allem dazu, in der Gruppe anzukommen und sich auf das weitere Lager einzustellen.

Hauptteil des Lagers

1. August 2026 – International Scouting Game und Workshops

Am 1. August fand gemeinsam mit dem IST ein International Scouting Game statt. Nationale und internationale Teilnehmer*innen nahmen daran teil. Das Spiel bot die Möglichkeit, andere Gruppen kennenzulernen und miteinander in Kontakt zu kommen. Am Nachmittag wurden verschiedene Workshops angeboten. Zur Auswahl standen unter anderem Bogenschießen, Spleißen und ein Besuch im Planetarium. Die Teilnehmer*innen konnten selbst entscheiden, welche Angebote sie wahrnehmen wollten. Die Workshops dauerten in der Regel zwei bis zweieinhalb Stunden.

2. August 2026 – Workshops und Poetry-Slam

Am 2. August wurden erneut Workshops am Vormittag und am Nachmittag angeboten. Die Teilnehmeri*nnen konnten weitere Angebote der Programmzentren besuchen. Dabei konnten sie sowohl allein als auch gemeinsam mit anderen aus der Gruppe teilnehmen. Das Programm ermöglichte verschiedene Aktivitäten mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Am Abend fand auf der Hauptbühne ein Poetry-Slam statt. Dort trugen Teilnehmer*innen eigene Texte vor. Damit endete der Tag mit einem Programmpunkt, der sich von den Workshops unterschied.

3. August 2026 – Lokalkrimi und Halbzeitparty

Am 3. August nahm die Gruppe am weiteren Programm des Lokalkrimis im Teillager teil. Die Teilnehmer*innen lösten Aufgaben und sammelten neue Hinweise zur verschwundenen Statue. Die einzelnen Aufgaben waren Teil der laufenden Geschichte des Teillagers. Am Abend fand eine Halbzeitparty statt. In der Nacht regnete es stark. Für die maltesischen Teilnehmer*innen war das ungewohnt, da Regentage in Malta normalerweise eher zum Ausruhen genutzt werden. Der Regen blieb zunächst ohne größere Folgen für den Lagerbetrieb.

4. August 2026 – Bauernhof, Schwimmbad und Gewitter

Am Vormittag nahm die Gruppe an einem von uns extra organisierten, als „Ernteeinsatz“ bezeichneten Programmpunkt teil. Tatsächlich bestand dieser vor allem aus mehreren kleineren Aufgaben auf einem Bauernhof und einer ausführlichen Führung. Die Teilnehmerinnen erhielten dabei Informationen über den Hof und die regionale Landwirtschaft. Außerdem wurde erklärt, woher ein Teil der Lebensmittel für das Bundeslager stammte. Mit einer sehr gelduldigen Bäuerin und kühlen Getränken ein Gruppenübergreifendes Highlight.

Am Nachmittag fand auf der Hauptbühne der International Afternoon mit internationalen Beiträgen und Informationsständen statt. Unsere Teilnehmerinnen entschieden sich jedoch, stattdessen lieber ins Schwimmbad zu gehen – das kühle Nass war zu verlockend.

In der Nacht zog eine große Gewitterzelle über das Bundeslager. Dabei stürzte unser Küchenzelt teilweise ein. Es wurde gemeinsam wieder gesichert, anschließend wurden auch die übrigen Zelte noch einmal nachgespannt. Kurz darauf näherte sich eine weitere, größere Gewitterzelle. Daraufhin wurden alle Teilnehmer*innen in die großen Versorgungszelte evakuiert. Die Gewitterzelle teilte sich wenige Kilometer vor dem Bundeslager und zog in zwei Teilen am Lager vorbei. Eine starke Böe brachte ein unserer Abwesenheit ein Leiterzelt, eine Hochkothe, zum Einsturz. Noch in derselben Nacht konnten wir auf unseren Lagerplatz zurückkehren. Insgesamt entstanden uns nur geringe Schäden, andere Gruppen hatten Teils schwere Schäden, aber wir waren gut vorbereitet und hatten auch eine gute Portion Glück, dass die fallende Hochkothe günstig fiel.

5. August 2026 – Ausfall des Hajks und Aufräumarbeiten

Für den 5. August war eine Wanderung mit Übernachtung, ein Hajk, geplant. Die Gruppe wollte zu dem Bauernhof wandern, den sie am Vortag besucht hatte. Nach der Evakuierung in der Nacht hatten die Teilnehmer*innen jedoch nur wenig geschlafen. Außerdem waren auf dem Lagerplatz noch Aufräumarbeiten notwendig. Der Hajk konnte deshalb nicht stattfinden. Stattdessen wurden der Lagerplatz und das Material überprüft und wieder hergerichtet. Der Tag verlief dadurch ruhiger als ursprünglich geplant.

6. August 2026 – Großspiel und Potluck

Am 6. August nahm die Gruppe am Großspiel des Bundeslagers teil. Dabei spielten mehrere Tausend Pfadfinder*innen gleichzeitig im Gelände. Die Aufgaben waren Teil der Geschichte des Bundeslagers. Die Gruppe konnte durch ihre Entscheidungen und Ergebnisse möglicherweise Einfluss auf den weiteren Verlauf nehmen. Am Nachmittag fand ein internationales Potluck für die Kochgruppen, internationale Gäste und das IST statt. Jede Kochgruppe sollte ein typisches vegetarisches Gericht aus ihrer Region zubereiten. Wir bereiteten ein traditionelles maltesisches Gericht und Allgäuer Kässpatzen zu. Die Zubereitung der Kässpatzen verzögerte sich, weil die Zutaten deutlich zu spät bereitgestellt wurden. Deswegen konnten wir diese leider nicht teilen…

7. August 2026 – Abschlussveranstaltungen

Am Vormittag wurden nochmals verschiedene Workshops angeboten. Im weiteren Tagesverlauf fanden die Abschlussveranstaltungen des Teillagers und des Bundeslagers statt. Damit wurde das gemeinsame Programm beendet. Bei den Veranstaltungen wurde auf die vergangenen Tage zurückgeblickt. Zu den Programmpunkten des Lagers hatten unter anderem Workshops, internationale Treffen, das Großspiel und der Lokalkrimi gehört. Auch die Folgen des Unwetters waren Teil des Lagerverlaufs. Nach dem Abschluss blieb noch Zeit, letzte Dinge zu packen und den Abbau vorzubereiten.

Abschluss und Abreise

8. August 2026 – Abbau und Abreise

Am 8. August wurden die Zelte abgebaut. Danach wurde der Kochgruppenbereich geräumt und das Material sortiert. Der Anhänger wurde beladen und für den Rücktransport vorbereitet. Die Gruppe kontrollierte den Lagerplatz und hinterließ ihn aufgeräumt. Anschließend trat sie die Abreise an. Die Rückfahrt erfolgte auf ähnlichem Weg wie die Anreise. Damit endete das Bundeslager für unsere Gruppe.

Zusammenfassung

Der Ablauf des Bundeslagers wich an einigen Stellen von der ursprünglichen Planung ab. Die Anreise und der Aufbau verzögerten sich wegen Bahnverspätungen und starker Böen. Die Kennenlernspiele wurden deshalb am 31. Juli nachgeholt. Der Ernteeinsatz bestand hauptsächlich aus kleineren Aufgaben und einer Führung. Der geplante Hajk am 5. August musste nach der nächtlichen Evakuierung ausfallen. Besonders aufwendig war die Sicherung des Lagerplatzes während der Gewitter in der Nacht zum 5. August. Größere Schäden entstanden dabei für uns nicht, andere Gruppen hatten weniger Glück. Die übrigen Programmpunkte konnten weitgehend wie vorgesehen stattfinden. Dazu gehörten das International Scouting Game, die Workshops, der Lokalkrimi, das Großspiel, das internationale Potluck und die Abschlussveranstaltungen.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Unterstützern:
Dem Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) verantwortet beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Kreisjugendring Landsberg am Lech (KJR Landsberg-Lech) und der Sparkasse Landsberg und deren Programm „PS-Sparen“!

BuLa

Wir sind auf dem BuLa! Mit über 5000 Pfafindern aus über 20 Nationen zelten wir im schönen Almke. Ne Menge Staub, und es ist sehr warm, aber es schmeckt und alle sind gut drauf. Mehr, wenn wir wieder da sind!

Pfingstlager der Regionen Isar und Donau – 22. bis 24. Mai

Auf dem Falkenzeltplatz in Schwangau ging es hoch her: Rotes Team (BUUUUUH!) gegen blaues Team (Yippie! Hurrah!). In dieser epischen Auseinandersetzuung haben wir unseren Teil beigetragen und gingen schon im ersten Spiel in Führung. Leider konnten wir diese nicht über das ganze Lager halten, haben im Postenlauf nur den Ausgleich halten können, weswegen wir am Ende nach dem finalen Spiel nur zweiter wurden. Dennoch hatten wir eine gute Zeit, besuchten Neuschwanstein, spielten diverse Spiele, haben einige Runden im Café gesessen und, je nach Lust und Laune, auch viel gesungen. Der naheliegende Fluss bot abkühlung, und die Nächte waren zwar frisch, aber die Tage sonnendurchflutet. Schön wars!

Übernachtungsaktion der Wölflinge

Unsere Wölflingsgruppe war vom 01.05.2026 bis zum 03.05.2026 in der Blockhütte Kaufbeuren. Höhepunkte waren die Erkundung eines trockenen Bachbettes, die Nachwanderung und ganz viel Zeit zum kreativen Spielen im Wald. Immer wieder wurde gesungen und erzählt und das super sonnige Wetter draußen ausgekostet. Die Kinder waren super rücksichtsvoll, erst in der zweiten oder dritten Runde Mühle wurde am Morgen das Kichern groß genug uns aufzuwecken. Wir haben alle gemeinsam gekocht, und dank unserer Küchenchefs Stefan und Joni hat es auch immer geschmeckt.

Spaß mit Planen-Aktion

Dieses Wochenende haben wir ein paar coole Konstruktionen ausprobiert: eine Hyperspitzkothe (2er-Kothe)…

Eine Hochkröte:

Quelle: Stefan HallmannEine Hochkröte

und eine „fliegende doppel-S-Kothe“, sowohl mit Zweibaum als auch mit Einbaum (Beitragsbild)

War lustig!

Einladung zum Ratatouille-Gottesdienst

Liebe Pfadfinder*innen, liebe Eltern, liebe Interessierte und Gäste! Gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Ammersee-West gestalten wir den Ratatouille-Gottestdienst am 15. Februar um 19:00 Uhr in der Friedenskirche in Dießen. Davor gibt es dampfendes Ratatouille aus unserem Holzfeuerkessel, zubereitet mit mindestens 50 % Kinderarbeit! Wir freuen uns, zahlreiche Gäste in unserem großen Zelt ab 18:00 Uhr bewirten zu dürfen!

Spielefreizeit zwischen den Jahren

Vom 28.12.25 – 31.12.25 fand erneut unsere Spielefreizeit zwischen den Jahren statt. 9 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 15 und 27 Jahren sowie zwei Leiter haben gemeinsam gekartelt, gespielt, gesungen, gelacht und es sich dabei gutgehen lassen! Wir haben u.a. gespielt: Schafkopf, Zombicide, Blood on the Clocktower, Das schwarze Auge (sehr intensiv), Gitarre, Klavier, …

Wir haben reihum gekocht und uns einmal ne Pizza bestellt, als die Runde besonders spannend war. Zudem viel zu viel Spezi getrunken…

War gut!

Stammesklausur auf Burg Rieneck

Letztes Wochenende waren wir zur Stammesklausur auf Burg Rieneck. Wir sind gemeinsam hin gefahren, haben zu Abend gegessen und das Buffet der Burg genossen. Dann haben wir einen Abend lang Mord in Palermo im Rittersaal am Lagerfeuer gespielt und die Zimmer im dünnen Turm bezogen – passenderweise die Turmfalken sogar im Turmfalkennest…

Es folgte nach dem Frühstück ein Vormittag in Kleingruppen, um verschiedene Themen des Stammes zu besprechen – Lagerideen, Großfahrten, aber auch so was elementares wie Lagerküche oder Umgang miteinander. Außerdem haben wir vier super Verschwörungstheeorien entwickelt – stecken die Bild-Zeitung und Flechten hinter der Seife-Verschwörung? Und sind Bäume so harmlos, wie gedacht?

Nach dem Mittagessen kam ein lockerer Block – Schafkopfen, Actionbound und rumhängen. Erst mit dem Kaffeepäuschen gings dann fachlich weiter – eine Vorstellung der Vormittagsrunden, und eine weitere Planungsrunde. Ihr dürft euch auf unser neues Ehrenhalstuch in Blau-Weiß-Gelb freuen!

Abends haben wir uns dann nach dem Buffet und einem Turmathon (Treppensteigen im dünnen Turm auf Zeit – 7 Stockwerke rauf und wieder runter, in unter 46,86 s, der Rekord) erstmal mit dem Sardinchen-Spiel quer durch die Burg versteckt und gesucht. Danach haben wir uns mit den Pfadis aus dem Woodbadge-Kurs zusammengetan und einen Singeabend, naja, bis mitten in der Nacht, gemacht. Das Grühstück am Morgen war danach etwas knatschig…

Dennoch haben wir nochmal kurz fachlich gearbeitet, und unsere Ideen auf einen Zeitstrahl organisiert. Danach haben wir unserer Katha mit dem Leergut geholfen – gute Tat, check! Vor dem Mittagessen noch ein bisschen Schafkopf und aufräumen, danach gings dann per Fahrgemeinschaften Richtung Heimat. Gegen Dämmerung waren wir dann zurück.

Neue S-Kothen braucht der Stamm!

Am 14. November überreichten Frau Bürgermeisterin Sandra Perzul für den Markt Dießen und Herr Franz Böck für die Sparkasse Landsberg-Dießen einen symbolischen Scheck über 2000 € für neue Zelte an Apaxhee und Joni vor einer der neu angeschafften S-Kothen unseres Stammes. Insgesamt 3 Zelte für etwas über 3900 € hat unser Stamm neu angeschafft, um endlich genug eigene Zelte für Lager und Aktionen zur Verfügung zu haben, ohne sich solche ständig leihen zu müssen. Insbesondere auf der Großfahrt und auf dem Sommerlager, aber auch schon auf dem Pfingstlager hatten wir uns fremde Zelte ausleihen müssen, um unsere Teilnehmer alle unterzubringen.

Jetzt sind wir mit 5 S-Kothen und vier Jurten insgesamt wieder in der Lage, allen ein Dach überm Kopf zu bieten. Vielen Dank an die großzügigen Spender, zu denen auch die Stiftung VCP in Bayern und der KJR Landsberg mit je 500 € und die evangelische Kirchengemeinde mit 300 € Beitrag gehören! Ihr seid super!