Nach einer gelungenen Hinfahrt und Verladen des Gepäcks und Materials sind wir am Zeltplatz am Windachspeicher angekommen. Zuerst wurden noch die ersten Schlafzelte aufgebaut, bevor es begann haltlos zu regnen. Doch zum Glück waren alle selbst in diesem nassen Wetter noch hochmotiviert, sodass sehr bald die Zelte standen. Zum Abendessen wurde im Aufenthaltszelt das erste Feuer geschürt und verschiedenes Grillgut darüber gegrillt. Nach getaner Arbeit und der ersten abendlicher Besprechung ging es in die Schlafsäcke.
Der zweite Tag begann mit BWK und warmen Pampf, der mit etwas Obst verfeinert war. Mithilfe des warmen, knisternen Feuers und einigen schönen Spielen ging der Vormittag schnell herum. In der Küche wurde ein vortrefflicher Nudelsalat à la Lilo gezaubert, der allen sehr gemundet hat. Am Nachmittag kam dann die jüngste Gruppe zu Besuch, mit denen wir eine Mischung aus mehreren Spielen gespielt haben, eine Geschichte vorgelesen – und mit ihnen zusammen eine Singerunde gemacht haben. Die Jüngsten blieben lang genug um das Abendessen mit genießen zu können, ein gelungenes Chili, ohne Fleisch. Dann wurden sie wieder abgeholt. Zum Abend hin, während es immer noch regnete, gingen wir einen kurzen Schweigemarsch, während wir uns mit der Frage beschäftigen, was uns bei den Pfadfindern hält. Nach der Aufnahme gab es eine sehr witzigs Tschai Beschwörung eines Unbekannten, selbst das Gesicht war verhüllt. Zu guter Letzt wurde eine Runde Mord in Palermo gespielt, was den Tag besonders schön abrundete.
Am letzten Tag gab es ein Frühstück aus BWK, gekrönt von Croissants, sogar einige Sonnenstrahlen fielen in die Aufenthaltsjurte. Dank Dominik gab es sogar einen kurzen Gottesdienst, der den Tag sehr bereicherte. Danach wurden bereits die ersten Zelte wieder abgebaut und trotz häufigen, kurzen Regenfalls hat es gut hin gehauen. Die Küche sowie das Bad wurden gesäubert und aufgeräumt. Mit Hilfe der motivierten Menschen war bald alles auf dem Hänger verladen und kurz darauf wurde der Zeltplatz verlassen. Angekommen in Dießen wurde alles schnell, aber trotzdem geordnet heraus geräumt und an die entsprechenden Stellen in unserer Hütte wieder veräumt.
(Text: Veronika Englmeier)

