Großfahrt 2025 in Norwegen

Wie berichtet man von einer Großfahrt? Das nenne ich mal eine Herausforderung! Erstmal die Eckpunkte: Wir waren 8 Wanderfalken, 4 Eulen und 4 Leiter*innen und Leiter aus verschiedenen Gruppen. Wir waren vom 14. – 31. August unterwegs. Und der Rest in chronologischer Reihenfolge:

14.08.25

Quelle: Stefan Hallmann

Wir trafen uns im Laufe des Nachmittags in Dießen, am Bahnhof. Durch Probleme mit dem Schienenersatzverkehr nach Weilheim hatten wir direkt am Anfang unserer Reise eine Stunde Verspätung, den Anschluss in München haben wir aber aufgrund genug Reserve dennoch erreicht. Die Nacht im Zug war zermürbend und unbequem, und es gab nur wenige Stunden Schlaf für uns alle, wenn überhaupt. Dennoch hat alles geklappt, wir haben im Zug Hamburger Pfadis kennengelernt.

15.08.25

Quelle: Stefan Hallmann

In Hamburg angekommen erwarteten wir, unseren Anschluss nur noch von hinten zu sehen, aber das Dänisch-Deutsche Zugpersonal wartete sogar mit der Abfahrt, bis wir an unser Ende des Anschlusszugs geeilt waren. Mit einem Frühstück, ein bisschen Reisekrankheit und dem ein oder anderen Nickerchen im bequemen EC gings dann nach Kopenhagen. Das Zugpersonal war nett und aufmerksam, die Durchsagen witzig. Dort angekommen gings dann mit der S-Bahn zum Nordhafen, von dort in etwa 15 Minuten Fußweg zum Fährterminal. Dann erstmal ein Snack und die Boardingtickets abholen – und natürlich Schafkopfen. Nach dem Boarding bezogen wir unsere Zimmer. Nach einem gemeinsames Abendessen auf dem Oberdeck im Wind genossen wir ein richtiges Bett und eine Dusche.

16.08.25

Quelle: Stefan Hallmann
Los gehts!

Nach dem Frühstücksbuffet auf der Fähre kamen wir in Oslo an. Wir trennten uns in die Gruppen auf – Mädelsgruppe mit Katha, Jungsgruppe mit Apaxhee und Kex, und eine Erwachsenengruppe. Da sich die Wege und Routen sehr unterschieden, unterscheiden sich auch die Erinnerungen ab diesen Zeitpunkt deutlich: Die Mädels sind Paddeln auf dem Farris gewesen, die Jungsgruppe auf dem westlichen und die Erwachsenengruppe auf dem östlichen St.-Olavsleden am Mjøsa entlang gehaijkt. Deswegen: Schauts euch gerne auch die Gallerie unten an!

Die Jungs haben Momo eingesammelt, der mit dem Boot in Schweden abgesetzt wurde und in Oslo zu Ihnen stieß. Dann haben sie nach etwas hin- und her den richtigen Weg erreicht und Äpfel und Trinkwasser gefunden und gelagert.

Die Mädels haben andere Pfadis getroffen, die auf der Heimreise nach Deutschland waren und ein historisches Wikingerschiff begutachtet. Zum Abendessen und Übernachten wurden sie zu befreundeten Pfadis eingeladen.

Die Leitergruppe hatte ziemlich mit den beiden Lagerkisten zu kämpfen, die sie zu dritt durch Oslo wuchten mussten, bis sie endlich in einem Hotel abgestellt und gelagert werden konnten. Nach einem guten Start haben sie dann einen Shelter mit super Aussicht mit Österreichern geteilt.

17.08.25

Quelle: Max Daeschner

Während die Jungsgruppe Getreide nachgelesen und Brot gebacken haben, haben die Leiter Strecke gemacht, waren Baden, dort haben sie eine Deutsche getroffen, die ihnen einen Shelter empfohlen hat, wo sie für die Putzfrau gesungen haben. Währenddessen waren die Mädchengruppe auf dem Kyststi unterwegs, waren ebenfalls baden und waren Krabben anschauen an einem schönen, kleinen Strand.

18.08.25

Quelle: Max Daeschner

Die Jungs haben einen Umweg zum Einkaufen gemacht. Noch hatten sie Spaß mit Curry und Reis, und sie haben natürlich gesungen. Sie hatten mit den Höhenmetern zu kämpfen obwohl sie auch nette Pausen gemacht haben.

Die Mädels sind in Sandefjord gestartet und haben über 17 km geschafft. Sie hatten kleinere Sprachhürden beim Beschaffen von Trinkwasser, aber dafür hat es geschmeckt. Sie haben nach einigen Um- und Abwegen am idyllischen Matsch-See gelagert.

Auch die Leitergruppe hat an diesem Tag gut Strecke gemacht, teilweise durch Baustellen. Eine Deutsch-Norwegerin hat ihnen netterweise die Vorräte ergänzt, unter anderem mit Bacon-Schmelzkäse aus der Tube und Äpfeln. Übernachtet haben sie auf einem Campingplatz, neben, mal wieder, Deutschen.

19.08.25

Quelle: katha

Die Mädels sind nach einem Müsli gestärkt losgelegt und haben sich nach kurzem Zimtschneckenstopp mit Nicy am See getroffen, wo der Kanuhaijk begann. Dort ging es nach einem kurzen Anfängerkanadierkurs mit viel Gegenwind los. Letzendlich haben sie eine nette Bucht gefunden und dort übernachtet.

Die Jungs haben zwar verschlafen, aber dannn einen Powerpampf gegessen und sich auf den Weg gemacht. Sie haben sich erst verlaufen, aber den Weg wiedergefunden, und an einer Pilgerunterkunft sich ein Eis gegönnt. Übernachtet wurde wieder in Locks, der Abend war erneut musikalisch.

Die Leiter waren großzügig einkaufen und haben etwas Ballast per Päckchen nach Hause geschickt, das aufgrund Zollschwierigkeiten (Merke: Norwegen ist nich EU!) erst einen Monat später ankam. Sie haben Qualitäts-Blasenpflaster zu schätzen gelernt, weil noch nicht alle Schuhe perfekt eingelaufen waren und in einem wild verwucherten Shelter übernachtet.

20.08.25

Quelle: Stefan

An diesem Morgen hat die Mädelsgruppe Porridge mit Aprikosen und Äpfel genossen und waren dann weiter auf dem Wasser unterwegs. Auf einer Insel wurde zu Mittag gegessen und schließlich, zur Siesta, ein Nickerchen gemacht. Nach einigem weiteren Weg wurde auf einer anderen Insel gelagert und der Tag mit Kartoffelbrei und einer Reflexion abgeschlossen.

Bei den Jungs gab es nach einem Einkauf Orangensaft, und Abends, nach langer Strecke, Schafe am Lagerplatz.

Die Leiter haben sich der Zivilisation wieder angenähert und sind durch Felder und Haine, via Trinkpause auf Öko-Hof zum Golfen gegangen (oder zumindest ins Café dort). Am Abend haben sie einen Franzosen und einen weiteren Deutschen kennengelernt, die mit dem Rad vom Nordkap kamen bzw. dort hin wollten.

21.08.25

Quelle: Joni

And diesem Tag haben die Leiter einen Pausetag eingelegt und waren einkaufen und waschen. Zudem wurden sie nass, weil der Shelter nicht dicht war und leider etwas getropft hat.

Die Jungs sind währenddessen gut vorangekommen und haben Fussballerinnen getroffen. Nach reiflicher Prüfung sind sie bei den Zelten, die sie aufbauten, von Loks auf Kothen umgestiegen.

Die Mädels waren wieder den ganzen Tag auf dem See unterwegs, haben die Pausen aber zum Haare- und Wäschewaschen im See genutzt. Abends gab es ein kleines Nudeldisaster, am Ende wurden aber alle satt.

22.08.25

Quelle: Katha

Als die Mädchengruppe am nächsten Morgen ihre Wäsche abgehängt haben und losgezogen sind, hat es das erste und einzige Mal geregnet, und sie wurden nass. Alle kamen aber unbeschadet an Land und waren Abends auf einem norwegischen Bauernhof, wo sie sehr freundlich aufgenommen wurden.

Die Leiter wurden von Schüler*innen geweckt und sind dann durch Hamar gelaufen, inkl. Freilicht- und Eisenbahnmuseum. Nach nicen Waffeln und böser Steigung haben sie dann Shelter von Pfadis gefunden und dort übernachtet.

Die Erlebnisse der Jungs an dem Tag bleiben in Mysterien gehüllt, sie haben nix berichtet.

23.08.25

Quelle: Max

Die Mädels haben am nächsten Morgen per Fähre einen kurzen Abstecher nach Schweden unternommen, am Hafen haben sie natürlich deutsche Pfadis getroffen. Sie sind einem Wanderweg gefolgt und haben unter offenem Himmel in einer wunderschönen Heidelandschaft geschlafen.

Die Jungs haben erneut nicht berichtet.

Die Leiter haben den Bahnhof erreicht und sind nach Oslo, ins Hotel, um die Materialkisten zu holen. Gemeinerweise haben sie sich einen guten Inder gesucht und genossen, aber fairerweise selbst bezahlt.

24.08.25

Quelle: Jonathan Englmeier

Nach und nach haben wir alle den Zeltplatz erreicht – die Mädels waren mit dem Bus zuerst da. Die Leiter mussten noch den Mietwagen holen, und haben deswegen ein bisschen länger gebraucht. Am spätesten kamen die Jungs an – sie hatten den Anschluss verpasst und mussten aus Fredrickstadt abgeholt werden. Zur Feier des Tages haben wir Pizzen besorgt – aufgrund der Verspätung der Jungs leider nur lauwarm, aber dennoch lecker! Erstmal stand dann Zelte aufbauen und durchschnaufen auf der Tagesordnung.

25.08.25

Pause- und Wassertag. Katha hat Halbtagestouren mit den Jungs gemacht, um zu sehen, wie sicher sie im Umgang mit den Canadier-Kanus sind. Ansonsten wurde sich aktiv erholt und die Kranken durften sich auskurieren – zwei Leiter waren erkältet, aber norwegische Ärzte zu bekommen, die sich auf deutsche Kassenpatienten einlassen, war schwieriger als gedacht. Hexer war angeln – allerdings erfolglos.

26.08.25

Quelle: Katha

Der große Wassertag: Katha und Hexer begleiteten die Wanderfalken, die in gemischten Canadiern die große Insel, auf der der Zeltplatz liegt, umrundeten, und die umliegenden Inseln erkundeten.

27.08.25

Quelle: AdiFoto-Challenge in Oslo

Zu früher Stunde sind wir mit dem Bus nach Oslo aufgebrochen, wo es dann in Kleingruppen durch die große Stadt ging. Alle Gruppen bekamen etwas Taschengeld, und erkundeten die Stadt nach ihren Wünschen. Mittags trafen wir uns an einem lecker Fine-Burgerladen wieder. Am frühen Nachmittag trafen wir dann im Regen drei tapferen Norweger*innen, mit denen wir erst Kennenlern-Spiele spielten, um dann in drei Gruppen auf Foto-Challenge zu gehen – wer füllt das Bingo zuerst aus? Zur Belohnung gab es Süßes. Völlig abgekämpft nach dem langen Tag dann im Bus zurück zum Zeltplatz, Ankunft nach 22:00 Uhr, wo wir müde in die Schlafsäcke krochen.

28.08.25

Quelle: Stefan Hallmann

Ausflug zum Kjøkøy Fort, wo wir die historische Befestigungsanlage bewundert und erkundet haben. Der letzte Abend am Lagerplatz wurde dann als bunter Abend mit Spielen, Wettkämpfen und Geschichten, Singerunde und Tschai überm Feuer gefeiert.

29.08.25

Quelle: Joni

Mit dem Bus fuhren wir zurück nach Oslo, nachdem wir alles tip-top geputzt und ordentlich zurückgelassen hatten. Denn ein Pfadfinder lässt nur zwei Dinge zurück: 1. Nichts. 2. Seinen Dank an den Besitzer. In Oslo sind dann nochmal kurz nass geworden. Die verschärften Sicherheitsmaßnahmen für die Rückreise erforderten, dass wir alle Messer, Kocher und Kartuschen in Verwahrung geben mussten. Im Gegenzug haben wir einen Pfadi aus Österreich kennengelernt, den wir prompt adopiert haben – immerhin war eine ganze Kabine bei uns frei. Er teilte dafür sein Trockenobst und seine Butter mit uns. Ach ja, und wir fanden heraus, dass dieses Schiff einen kostenfreien Spa-Bereich hatte!

30.08.25

Überpünktlich in Kopenhagen angekommen, weswegen wir den Zwischenstopp um einen kleinen Stadtbummel ergänzen konnten. Dann haben wir uns auf die lange Heimreise gemacht, sind mit dem Zug nach Hamburg, und haben dort Hamburger gegessen. Von dort wieder im ICE durch die Nacht nach München, diesmal mit mehr Erfahrung den Platz besser genutzt zum Schlafen, so gut es eben ging – unter Bänken, über Bänken, in Gepäckfächern und zwischen Koffern.

31.08.25

Wir sind um 7:30 Uhr in München mit Verspätung angekommen. Bis nach Dießen im Schienenersatzverkehr haben wir noch etwas mehr Verspätung angehäuft. Von freundlichen Eltern wurden wir zu Hause mit einem Frühstück versorgt, haben dann noch das Nötigste aufgeräumt und dann mit einem Abschlusskreis am Gemeindehaus Dießen die Fahrt abgeschlossen.

Das Landeslager 2024 – Ein Tagebuch

Anreisetag:

Das Gepäck wurde mit dem Auto zum Lagerplatz transportiert, sodass wir später in Ruhe hinhaijken konnten. Wir nahmen den Zug nach Weilheim und verbrachten die Fahrt mit karteln, reden oder schlafen. Alle Anschlusszüge funktionierten gut, und wir kamen pünktlich in Wolfratshausen an. Von dort aus folgten wir einem geraden Weg und ließen uns bei Gelegenheit von den Früchten am Wegesrand ablenken. Eine kleine Aufgabe aus dem Hajik-Programm begleitete uns: Wir sollten einen Stein mit den Füßen den Weg entlang bewegen. Leider erreichte der Stein nie wirklich sein Ziel. Ab und zu war das Trinkwasser knapp, aber wir hatten die Möglichkeit, es an verschiedenen Stellen mit Hilfe freundlicher Anwohner aufzufüllen. Nach einer kurzen Rast in einem Café, bei dem wir auch eine Apfeltasche bekamen, machten wir uns auf den letzten Teil des Weges. Dieser führte uns steil bergab, bis wir schließlich am Lagerplatz ankamen und mit dem Aufbau der Zelte begannen. Nachdem die Schlafzelte fertig waren, versammelten wir uns zur Begrüßung des Lagers an der großen Bühneund erlebten die Lager-Story. Nach der Erzählung und der Vorstellung in teils historischen Kostümen ging es zurück in unser Teillager, wo unsere Teillagergeschichte fortgesetzt wurde. Nach dem Abendessen begaben wir uns zur Nachtruhe. Später in der Nacht setzte starker Regen ein, der manchen von uns den Schlaf erschwerte und zu einigen nassen Füßen führte.


Zweiter Tag:

Durch den Regen waren die Zelte durchnässt, und der Boden war matschig. Zudem regnete es zeitweilig. Mit wenigen Handgriffen richteten wir jedoch unser Sonnensegel, die „Flying Dutchman“, als trockenen Bereich für die Küchenausgabe her. Zum Frühstück gab es Rührei und BWK (Brot mit Wurst und Käse). Nach dem Frühstück luden wir gemeinsam die Stangen aus, die wir aus Dießen geholt hatten. Da wir viele Helfer waren, ging das schnell. Am selben Tag begannen wir mit dem Aufbau der selbst konstruierten Zelt-Burg. Das war eine sehr internationale Aktion mit den Norwegern.


Dritter Tag (Ausflugstag):

Nach dem Frühstück und dem Vorbereiten der Lunchpakete machten wir uns auf den Weg zu einer Exkursion. Unser Ziel war ein Badesee, den wir nach etwa 8 Kilometern zu Fuß erreichten. Während des Weges hatten wir eine Hajik-Aufgabe, bei der wir unsere Umgebung aufmerksam beobachten und uns Details merken sollten, um sie später mit den Anderen zu vergleichen. Am See angekommen, konnten wir uns im Wasser erfrischen. Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Rückweg und fuhren mit dem Linien-Bus zurück zum Lager. Zum Abendessen waren wir pünktlich zurück. Im Laufe des Tages nahmen die Wespen merklich zu und wurden zunehmend aggressiver. Am Abend eröffneten wir eine Singerunde, die von den Teilnehmern gut angenommen wurde.


Vierter Tag (Geburtstag):

Einschub von Joni:

An ihrem Geburtstag haben wir unsere Chronistin von Ihrer Aufgabe frei gestellt. Wir haben ihr einen Schoko-Kuchen geholt, den Kohle im Lagercafé „Zum Sahnehäubchen“ extra für sie gebacken hat. Dann haben wir sie am Abend in die Oase „Kabel 2“ auf eine Johannisbeerschorle eingeladen – man wird nicht jeden Tag 16! Vielen Dank für deine Mühe! Am Abend wurden zudem Aufnahmen in die nächsthören Stufen durchgeführt.


Fünfter Tag:

Nach dem Frühstück begann der Sporttag, der mit einer Wasserschlacht endete. Danach gab es Mittagessen, und wir bereiteten die Zelte sowie die Konstruktionen auf den angekündigten Regen vor. Am Abend setzte der Regen mit starkem, böigem Wind ein, und durch den lehmigen Boden rutschte ein doppelt gekreuzt-gesicherter 45-cm T-Stahl-Hering der Groß-Konstruktion, obwohl er eigentlich gut verankert war. Später mussten wir daher eine der Jurten abbauen, um größeren Schaden zu vermeiden.


Sechster Tag:

Nach dem Frühstück starteten die Workshops. Ich leitete den Workshop „Lederbändchen stanzen“, der anfangs nicht ganz rund lief, aber später doch gut funktionierte. Leider konnten wir diesen interessanten Workshop nur einmal durchführen. Am Nachmittag verbrachten viele Zeit mit Schafkopf, dabei lernten wir einige neue Leute kennen, vor allem Ukrainerinnen. Die „Flying Dutchman“ wurde wieder als Schutz vor der Sonne aufgebaut.


Siebter Tag (Geländespiel):

Der Tag des Geländespiels begann nach einem schnellen Frühstück. Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt, und jeder Leiter begleitete eine Gruppe, in der er möglichst wenig bekannte Gesichter traf. Das Ziel des Spiels war es, einen geheimen Professor zu finden und verschiedene Aufgaben zu lösen. Während der Mittagspause gab es Kartoffelsalat, Käsespätzle und Salat. Nach der Pause ging das Geländespiel weiter, und schließlich fanden wir den Professor. Nach Abschluss des Spiels ging es zum Abendessen.


Achter Tag:

Zum Frühstück gab es zusätzlich Kakao. Danach versammelten wir uns zur Hauptbühne, wo die „Liga des Bösen“ über ihre Unbesiegbarkeit sprach. Unser Apaxhee spielte einen sehr überzeugenden „Schwarzen Ritter“. Am Ende gelang es uns, die Bösewichte zu besiegen und sie zurück in die Zeiten zu schicken, aus denen sie gekommen waren. Die Gewinner des Spiels wurden ebenfalls bekanntgegeben: Finsterfels! Zum Mittagessen gab es einen Nudelsalat, und danach hatten wir einen freien Nachmittag, an dem wir die verschiedenen Teillager besuchen und an unterschiedlichen Aktivitäten teilnehmen konnten. Die Zeit verging schnell, und bevor wir es merkten, war es wieder Zeit für das Abendessen. Den Abschluss des Tages bildete der Singewettstreit, bei dem viele Teilnehmer Lieder vortrugen, die sie teils selbst geschrieben hatten. Zudem hatten wir eine recht bekannte ukrainische Sängerin zu Gast: Navka, die einen Sohn auf dem Zeltlager hatte.


Neunter Tag:

Nach dem Frühstück, jedoch ohne den gewohnten „Schrei“ der Norweger, die frühzeitig abreisen mussten, halfen wir in der Teillagerküche, spülten Geschirr und schnippelten Zutaten. Danach standen Workshops auf dem Programm. Diese beschäftigten sich mit dem spirituellen Aspekt des Pfadfindens. Ein Teil des Programms bestand darin, gemeinsam Pläne zu falten und 101 Antworten auf Fragen zu Gott zu finden. Im Laufe des Tages begannen wir, die Konstruktionen abzubauen. Nach dem Mittagessen gab es ein weiteres Abendessen, und so endete ein weiterer Tag im Lager.


Abreisetag:

Der Abreisetag verlief ruhig. Wir schliefen etwas länger und frühstückten in aller Ruhe. Die ersten Abreisenden machten sich auf den Weg, während die übrigen versuchten, beim Abbau zu helfen, um den Ablauf zu beschleunigen. Der schwierigste Moment war das Abschiednehmen von den vielen neuen Menschen, die wir kennengelernt hatten. Telefonnummern wurden ausgetauscht, und es gab viele Abschiedsumarmungen. Zeitweise halfen wir noch bei Verkehr & Sicherheit aus. Danach fuhren wir nach Dießen, luden den Anhänger aus und waren innerhalb von etwa 30 Minuten damit fertig. Schließlich machten wir uns auf den Heimweg.