{"id":224,"date":"2024-08-22T13:52:39","date_gmt":"2024-08-22T11:52:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pfadfinder-diessen.de\/?p=224"},"modified":"2025-12-08T20:08:13","modified_gmt":"2025-12-08T19:08:13","slug":"das-landeslager-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pfadfinder-diessen.de\/index.php\/2024\/08\/22\/das-landeslager-2024\/","title":{"rendered":"Das Landeslager 2024 &#8211; Ein Tagebuch"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Anreisetag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Gep\u00e4ck wurde mit dem Auto zum Lagerplatz transportiert, sodass wir sp\u00e4ter in Ruhe hinhaijken konnten. Wir nahmen den Zug nach Weilheim und verbrachten die Fahrt mit karteln, reden oder schlafen. Alle Anschlussz\u00fcge funktionierten gut, und wir kamen p\u00fcnktlich in Wolfratshausen an. Von dort aus folgten wir einem geraden Weg und lie\u00dfen uns bei Gelegenheit von den Fr\u00fcchten am Wegesrand ablenken. Eine kleine Aufgabe aus dem Hajik-Programm begleitete uns: Wir sollten einen Stein mit den F\u00fc\u00dfen den Weg entlang bewegen. Leider erreichte der Stein nie wirklich sein Ziel. Ab und zu war das Trinkwasser knapp, aber wir hatten die M\u00f6glichkeit, es an verschiedenen Stellen mit Hilfe freundlicher Anwohner aufzuf\u00fcllen. Nach einer kurzen Rast in einem Caf\u00e9, bei dem wir auch eine Apfeltasche bekamen, machten wir uns auf den letzten Teil des Weges. Dieser f\u00fchrte uns steil bergab, bis wir schlie\u00dflich am Lagerplatz ankamen und mit dem Aufbau der Zelte begannen. Nachdem die Schlafzelte fertig waren, versammelten wir uns zur Begr\u00fc\u00dfung des Lagers an der gro\u00dfen B\u00fchneund erlebten die Lager-Story. Nach der Erz\u00e4hlung und der Vorstellung in teils historischen Kost\u00fcmen ging es zur\u00fcck in unser Teillager, wo unsere Teillagergeschichte fortgesetzt wurde. Nach dem Abendessen begaben wir uns zur Nachtruhe. Sp\u00e4ter in der Nacht setzte starker Regen ein, der manchen von uns den Schlaf erschwerte und zu einigen nassen F\u00fc\u00dfen f\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Zweiter Tag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Regen waren die Zelte durchn\u00e4sst, und der Boden war matschig. Zudem regnete es zeitweilig. Mit wenigen Handgriffen richteten wir jedoch unser Sonnensegel, die \u201eFlying Dutchman\u201c, als trockenen Bereich f\u00fcr die K\u00fcchenausgabe her. Zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es R\u00fchrei und BWK (Brot mit Wurst und K\u00e4se). Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck luden wir gemeinsam die Stangen aus, die wir aus Die\u00dfen geholt hatten. Da wir viele Helfer waren, ging das schnell. Am selben Tag begannen wir mit dem Aufbau der selbst konstruierten Zelt-Burg. Das war eine sehr internationale Aktion mit den Norwegern.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Dritter Tag (Ausflugstag):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und dem Vorbereiten der Lunchpakete machten wir uns auf den Weg zu einer Exkursion. Unser Ziel war ein Badesee, den wir nach etwa 8 Kilometern zu Fu\u00df erreichten. W\u00e4hrend des Weges hatten wir eine Hajik-Aufgabe, bei der wir unsere Umgebung aufmerksam beobachten und uns Details merken sollten, um sie sp\u00e4ter mit den Anderen zu vergleichen. Am See angekommen, konnten wir uns im Wasser erfrischen. Nach einiger Zeit machten wir uns auf den R\u00fcckweg und fuhren mit dem Linien-Bus zur\u00fcck zum Lager. Zum Abendessen waren wir p\u00fcnktlich zur\u00fcck. Im Laufe des Tages nahmen die Wespen merklich zu und wurden zunehmend aggressiver. Am Abend er\u00f6ffneten wir eine Singerunde, die von den Teilnehmern gut angenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Vierter Tag (Geburtstag):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einschub von Joni:<\/p>\n\n\n\n<p>An ihrem Geburtstag haben wir unsere Chronistin von Ihrer Aufgabe frei gestellt. Wir haben ihr einen Schoko-Kuchen geholt, den Kohle im Lagercaf\u00e9 &#8222;Zum Sahneh\u00e4ubchen&#8220; extra f\u00fcr sie gebacken hat. Dann haben wir sie am Abend in die Oase &#8222;Kabel 2&#8220; auf eine Johannisbeerschorle eingeladen &#8211; man wird nicht jeden Tag 16! Vielen Dank f\u00fcr deine M\u00fche! Am Abend wurden zudem Aufnahmen in die n\u00e4chsth\u00f6ren Stufen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnfter Tag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck begann der Sporttag, der mit einer Wasserschlacht endete. Danach gab es Mittagessen, und wir bereiteten die Zelte sowie die Konstruktionen auf den angek\u00fcndigten Regen vor. Am Abend setzte der Regen mit starkem, b\u00f6igem Wind ein, und durch den lehmigen Boden rutschte ein doppelt gekreuzt-gesicherter 45-cm T-Stahl-Hering der Gro\u00df-Konstruktion, obwohl er eigentlich gut verankert war. Sp\u00e4ter mussten wir daher eine der Jurten abbauen, um gr\u00f6\u00dferen Schaden zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Sechster Tag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck starteten die Workshops. Ich leitete den Workshop \u201eLederb\u00e4ndchen stanzen\u201c, der anfangs nicht ganz rund lief, aber sp\u00e4ter doch gut funktionierte. Leider konnten wir diesen interessanten Workshop nur einmal durchf\u00fchren. Am Nachmittag verbrachten viele Zeit mit Schafkopf, dabei lernten wir einige neue Leute kennen, vor allem Ukrainerinnen. Die \u201eFlying Dutchman\u201c wurde wieder als Schutz vor der Sonne aufgebaut.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Siebter Tag (Gel\u00e4ndespiel):<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Tag des Gel\u00e4ndespiels begann nach einem schnellen Fr\u00fchst\u00fcck. Die Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt, und jeder Leiter begleitete eine Gruppe, in der er m\u00f6glichst wenig bekannte Gesichter traf. Das Ziel des Spiels war es, einen geheimen Professor zu finden und verschiedene Aufgaben zu l\u00f6sen. W\u00e4hrend der Mittagspause gab es Kartoffelsalat, K\u00e4sesp\u00e4tzle und Salat. Nach der Pause ging das Gel\u00e4ndespiel weiter, und schlie\u00dflich fanden wir den Professor. Nach Abschluss des Spiels ging es zum Abendessen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Achter Tag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck gab es zus\u00e4tzlich Kakao. Danach versammelten wir uns zur Hauptb\u00fchne, wo die \u201eLiga des B\u00f6sen\u201c \u00fcber ihre Unbesiegbarkeit sprach. Unser Apaxhee spielte einen sehr \u00fcberzeugenden &#8222;Schwarzen Ritter&#8220;. Am Ende gelang es uns, die B\u00f6sewichte zu besiegen und sie zur\u00fcck in die Zeiten zu schicken, aus denen sie gekommen waren. Die Gewinner des Spiels wurden ebenfalls bekanntgegeben: <strong>Finsterfels<\/strong>! Zum Mittagessen gab es einen Nudelsalat, und danach hatten wir einen freien Nachmittag, an dem wir die verschiedenen Teillager besuchen und an unterschiedlichen Aktivit\u00e4ten teilnehmen konnten. Die Zeit verging schnell, und bevor wir es merkten, war es wieder Zeit f\u00fcr das Abendessen. Den Abschluss des Tages bildete der Singewettstreit, bei dem viele Teilnehmer Lieder vortrugen, die sie teils selbst geschrieben hatten. Zudem hatten wir eine recht bekannte ukrainische S\u00e4ngerin zu Gast: Navka, die einen Sohn auf dem Zeltlager hatte.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Neunter Tag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck, jedoch ohne den gewohnten \u201eSchrei&#8220; der Norweger, die fr\u00fchzeitig abreisen mussten, halfen wir in der Teillagerk\u00fcche, sp\u00fclten Geschirr und schnippelten Zutaten. Danach standen Workshops auf dem Programm. Diese besch\u00e4ftigten sich mit dem spirituellen Aspekt des Pfadfindens. Ein Teil des Programms bestand darin, gemeinsam Pl\u00e4ne zu falten und 101 Antworten auf Fragen zu Gott zu finden. Im Laufe des Tages begannen wir, die Konstruktionen abzubauen. Nach dem Mittagessen gab es ein weiteres Abendessen, und so endete ein weiterer Tag im Lager.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Abreisetag:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Abreisetag verlief ruhig. Wir schliefen etwas l\u00e4nger und fr\u00fchst\u00fcckten in aller Ruhe. Die ersten Abreisenden machten sich auf den Weg, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen versuchten, beim Abbau zu helfen, um den Ablauf zu beschleunigen. Der schwierigste Moment war das Abschiednehmen von den vielen neuen Menschen, die wir kennengelernt hatten. Telefonnummern wurden ausgetauscht, und es gab viele Abschiedsumarmungen. Zeitweise halfen wir noch bei Verkehr &amp; Sicherheit aus. Danach fuhren wir nach Die\u00dfen, luden den Anh\u00e4nger aus und waren innerhalb von etwa 30 Minuten damit fertig. Schlie\u00dflich machten wir uns auf den Heimweg.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anreisetag: Das Gep\u00e4ck wurde mit dem Auto zum Lagerplatz transportiert, sodass wir sp\u00e4ter in Ruhe hinhaijken konnten. Wir nahmen den Zug nach Weilheim und verbrachten die Fahrt mit karteln, reden oder schlafen. Alle Anschlussz\u00fcge funktionierten gut, und wir kamen p\u00fcnktlich in Wolfratshausen an. 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